Archiv für die Kategorie ‘Fittingforward’

BergAuf – Gipfelstürmen & Almgedudel

Montag, 26. April 2010

Herzlich Willkommen ihr Alpen-Enthusiasten, Naturfreunde und Trashtraditionalisten, die ihr die Herberge, die Wanderschaft und das urig Neue sucht. Wir befinden uns im schwarzen Bergmassiv von Fitting Forward. Einatmen, Ausatmen. Heiß ist die Luft, die Sonne und die Wiesen. Blau sind die Berge, die unerreichbar sind. Links am Horizont bilden atemberaubende Kleiderberge das Panorama, vor uns gezeichnete bahnenbrechende Gletschermoränen, rechts neben uns ein Märchenwald aus Produkten und unter uns ein funkelnder See aus Accessoires eingebettet in eine Entdeckungsreise aus Illustrationen von Antonia Kühn.

Bergfest! Am 27.03. feierten wir das Bergfest mit und Dank Almdudler! Gemeinsam brachten wir den Berg zum Hanseaten, den Ösi ins nordische Flachland und das Getränk an den Fakeloristen. Mit im Gepäck war eine große Menge Tatendrang, Do-it-yourself-Energie und ein paar Blasenpflaster, denn es gab einiges zu tun, zu sehen, und zu tanzen. Linker Hand sehen wir unser musikalisches Matterhorn Pierouette von Aurich (Golden Pudel Club), rechts davon heißt es Malen nach Zahlen, während man an der Bar dem Almgedudel frönt oder sich mit Kreuzstich im Raum verewigt. Und aufgepasst, denn die zwei Sticktanten hatten noch einige Taschen im Schrank, die sie mit Herzenslust und Kreuzstickmotiven für Euch veredelten und versüßten.

FITTING FORWARD & WANDLER

Montag, 26. April 2010

…ups, die Zeit rast, aber die Bilder der Eröffnung vom 01.02.2010 sollen euch dennoch nicht vorenthalten werden.

Farbdemo - eine Kopf- bis Fußvolkrevolution

Montag, 16. November 2009

Farbdemo – eine Kopf- bis Fußvolkrevolution

Das Manifest

Wir erheben uns für Vielfalt und Weltfarben aller Länder. Wir haben es satt rumzurühren im Einheitsbrei und rufen auf zur Multikultifarbdemo. Denn wir sind Multikulturisten, unsere Sprache ist die Gestaltung, unser Megafon ist das Design, unser Pflasterstein ist das Sampeln. (weiterlesen…)

Colourdemo – a tip- to toe-revolution

Montag, 16. November 2009

Manifesto

We stand up for diversity and world colours of any country. We are fed up with stirring in pabulum and call out for the multiculticolourdemo. As we are multiculturists, our language is the presentation, our megaphone is design, our cobblestone is sampling. (weiterlesen…)

Auf die Plätze, fertig, Vorbild

Sonntag, 18. Oktober 2009

Auf die Plätze , fertig, Vorbild - der MegaHeroSuperAlarm

JETZT geht´s ab ab ab - ab, denn wir gehen über das normale Maß hinaus und begeistern uns für Superlativen, Superhelden und Superstars und feiern uns im MegaHeroSuperAlarm.

Wir sind mutig und willensstark, kämpferisch immer ohne Furcht und Tadel füreinander da – nur wenn es nichts zu holen gibt. Wir beeindrucken zwangsläufig durch Überdurchschnittlichkeit und leisten Außergewöhnliches für uns und wenn unbedingt nötig auch für Andere. (weiterlesen…)

On your marks, get set, role model

Sonntag, 18. Oktober 2009

On your marks, get set, role model - the MegaHeroSuperAlarm

Here we go, go - go, as we step out of the normal extent and go crazy about superlatives, superheroes and superstars, celebrate ourselves in the MegaHeroSuperAlarm.

We are brave and strong-minded, gladiatorial, we interfere without fear and blame, are present for each other, even without reward. We impress inevitably by superiority and achieve exceptionality for us and sometimes for others as well. (weiterlesen…)

…the new theme-world

Samstag, 26. September 2009

flyer03

Darwin’s World

Freitag, 26. Juni 2009


Darwin´s world – auf der Suche nach Hans im Glück

Juni-Juli-August 2009

Wir sind Hans auf seiner Wanderschaft ins Glück und zeigen nach Darwin die Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion. Links und rechts am Wegesrand spalten sich Arten und Weisen in der Diversität des Lebens und des Seins.

„Hans“ sprach der Herr ‘du hast mir treu gedient, wie der Dienst war, so soll der Lohn sein’, und gab ihm ein Stück Gold – so groß wie sein Kopf. Doch was ist ein Kopf voll Gold wenn man reiten kann und nicht laufen muss und was ist ein Pferd wenn man eine Kuh haben kann. Wir haben lieber das was andere haben und noch mehr.

Was hat Hans, was Franz nicht hat? Oder hat Franz was, was Hans nicht hat? Und wenn Hans das hat was Franz nicht hat, kann Franz das Selbermachen, nachahmen, aufholen oder hat Franz eh was Neues, was Besseres. Das Beste. Zählt die Leistung, das Talent? Ist der Weg das Ziel und wo geht er lang? Müssen wir Talente sammeln wie Vielfliegerpunkte um unseren Managerbonus zu bekommen? Ist Wandelbar gleich Wunderbar oder umgedreht?

Die Feldforscher

von FITTING FORWARD, Bitten Stetter und Jutta Südbeck, die im dreimonatigen Rhythmus in der Raum-in-Raum–Installation von Arne Klaskala, aufbauend auf dem Konzept von FITTING TALES, vorlaut und dreist Themenwelten zum Leben erwecken, betreiben in dieser Themenwelt Feld-, Held- und Weltwiesenforschung, suchen nach dem Glück, betrachten Parallelwährungen, bewerten und wehren sich gegen Werte, Währungen, wertvoll Wertloses und tauschen den Gewinn ein gegen die „Eierlegende Wollmilchsau“.

Die Weltwirtschaftskrise mit all ihren grotesk gravierenden, nachdenklich nachhaltigen und engagiert angstschaffenden Facetten wird zur Inspiration und ist segenreich reinigender Hoffnungsträger für improvisiertes, innovatives und neugedachtes Denken. Der Eigenbau wird zur Marke, Do it yourself zur Strategie, Unfertiges wird zur Methode und der Fehler zum Prinzip. Protzen wird zum No-Go und verhalten Gehaltvolles zum Must-Have. Die beiden Talentsammler nehmen den Jammerlampen in die Hand und wischen die wirtschaftswahnsinnig prognostizierte Depression mit Querdenken, Postoptimismus und Galgenhumor weg.

Die seltenen Exemplare

Auf Forschungsreise mit Hans durch Darwin´s World wandern die beiden durch Täler und Hochkulturen und entdecken ungesehene vergnügliche seltsame Exemplare am Wegesrand der Diversität: florale und faunale Mutationen von Donna Wilson - London, entwertet wertvolle Geldpakete und Fakes von Azumi and David - London,  märchenhafte  Mädchenträume von Fin - Oslo, liebevoll naturalistische Shirts von Komana - London, kleidsame Rückbesinnungen von Piia Hänninen -Helsinki, multifunktionale Lebenshilfen von Poor – Warschau, verquerte Männerfantasien von Julia&Ben - Berlin, perfekt Gepatchtes von Huihui - Hamburg, Imitationen der Wirklichkeit von Foldpaper - Zürich, archiviertes Blattgold von Adam and Eve - Genf, dressierte Herrentiere von Peter Müller - Zürich, traditionell Neues von Birte Hennigsen - Hamburg, blumige Gedanken von van bery - Lausanne, Währungsarchive von affolter/de beaufort – Zürich,  Egomanie von ulrikegestalten – Berlin , kulturell versticktes von Mundi – Island, Zehenträger von Anna Heuger – Hamburg, als Begleitungshilfe für die Wanderschaft, Kleingroßigkeiten von Jutta Südbeck - Berlin, ungesteuert Aussteuerndes von Bitten Stetter - Hamburg und Illustrativ erzählendes von Paul Steen - Stockholm

Und siehe da, plötzlich wird ungewöhnlich Kleinlautes laut.


Darwin´s world – in search of “Hans im Glück”

June-July-August 2009

We are Hans on his tramp to luck and show according to Darwin the adaptation to the biotope via variation and natural selection. To the left and to the right of the roadside manner and method are splitting in diversity of life and being.

„Hans“, said the Master „you served me faithfully, and as was the service though shall be the wage“ and gave him a chunk of gold – the size of his head. But what is a head full of gold if you can go on horseback instead of walking and what is a horse if you can have a cow. We prefer to have what the others have and even more.

What has Hans that Franz hasn’t got? Or has Franz what Hans hasn’t got? And if Hans has what Franz doesn’t have, can Franz create it himself, imitate, catch up or does Franz anyhow have something new, something better? The Best. Does achievement count, or talent? Is the journey the reward and where does it go along? Should we collect talents like mileage in order to achieve the manager bonus? Is convertible the same as incredible or reversed?

The researchers

of Fitting Forward, Bitten Stetter and Jutta Südbeck, run in this theme-world a field-, hero- and world- research, consider parallel-currencies, search for luck, evaluate and resist values, valuta, valuably valueless ness and swap the prize against the “Eierlegende Wollmilchsau”.

The world-financial crisis with all its grotesque seriously, thoughtful sustainable and engaged fear-producing facets is the inspiration and  beneficial cathartic carrier of hope for improvised, innovative and newly thought thinking.

Self-construction becomes a brand, do-it-yourself a strategy, Unfinished turns to method and mistakes to principle.
Swanking becomes a No-Go and retained richness in contents a must-have. The two talent-collectors take the sissy into their hands and mop away the economic-insane-forecasted-depression with lateral thinking, post-optimism and gallows humour.

The rare specimen

On expedition with Hans through Darwin´s world the two curators are wandering through valleys and high crop and discover unsighted pleasurable odd specimen along the road side of diversity:
floral and faunal mutations of Donna Wilson-London, devaluated valuable moneypacks and fakes from Azumi and David - London, fairylike girls dreams from FIN - Oslo, caring naturalistic shirts from Komana - London, dressed self-reflection by Piia Hänninen -Helsinki, multifunctional life-aid by Poor - Warsaw, wrong-headed mendreams by Julia&Ben - Berlin, perfectly patched from Huihui - Hamburg, imitations of reality by Foldpaper - Zurich, archived gold leafs by Adam and Eve - Geneva, drilled primates by Peter Müller - Zurich, traditionally new by Birte Hennigsen - Hamburg, bloomy thoughts by van bery – Lausanne, curreny-archives by affolter/de beaufort – Zurich, egomania from ulrikegestalten – Berlin, culturally stitched by Mundi – Iceland, toe-carriers by Anna Heuger – Hamburg, as escort-aid for the wanderings, smallgrandness by Jutta Südbeck - Berlin, uncontrolled influences by Bitten Stetter - Hamburg and illustrative narratives by Paul Steen – Stockholm.

TingelTangel

Donnerstag, 25. Juni 2009

DAS DRITTE THEMA - TINGELTANGEL - Ein Bummel über den Rummel

Apr-Mai 2009

Manege frei für den Zeitgeistzirkus aus modischen und bunt clownesken Miss- und Brandneugeburten. Wir zeigen Designdompteure, messerwerfende Silhouettenschneider und detailverliebte Taschenspieler.
Hereinspaziert, hereinspaziert in das Zirkuszelt voll aus lustigen Kassenschlagern vom Autoscooter bis hin zum Megadrom, vom Tanzmariechen bis zur feuerschluckenden Schlangenfrau.
Dieses Tingeltangel jongliert zwischen Riesenrad und Zirkuspferd, balanciert zwischen Primaballerina und Hau den Lukas und verzaubert den Besucher mit Designattraktionen, Styleakrobaten, Skurrilem und Groteskem.
Sensationen, Attraktionen, Mutationen. Wer will noch mal, wer hat noch nicht und erleben Sie unsere fantastische Atmosphäre mit unfassbaren Gestaltungsgladiatoren, Multitalente in allen nur denkbaren ästhetisch akrobatischen Facetten.
Schaustellen oder Showstehlen, wer zieht den stylischen Hauptgewinn?

Die Zirkusdirektoren

von FITTING FORWARD, Bitten Stetter und Jutta Südbeck, die im zweimonatigen Rhythmus in der Raum-in-Raum-Installation von Arne Klaskala, aufbauend auf dem Konzept von FITTING TALES, vorlaut und dreist Themenwelten zum Leben erwecken, begeben sich mit Jux und Dollerei in das Handgemenge von städtischer und dörflicher Volksfestunterhaltung, dem Jahrmarkt.

Das „fahrende Volk” und das „reisende Theater” werden zur Inspiration, der Bummel über den Rummel wird zum Ereignis und die humoristischen Einlagen, die Ballett-Shows, die Riesenmenschen und die Liliputanershows, das Damenorchester neben dem Kettenkarussell und die Geisterfahrt durch das Wahrsagerzelt werden zum Ideenpool.
Waaghalsig und höhenangstfrei führen die Beiden in eine Themenwelt, zeigen ausgewählte Stylakrobaten und lassen bunt-schräge Autoscooter-Zirkusträume Wirklichkeit werden.

Die Styleakrobaten

Odeur, Schweden - Minna Palmqvist, Stockholm - Niconé, Berlin - vanbery Lausanne - saymyname, Portugal - Starbeit, Berlin - Starstyling, Berlin - Aleksandra Wisniewska, Lausanne - FIN, Oslo - dessert, Zürich - Stephanie Simek, Portland - Tatty Devine, London - Prodotyp, Berlin - Keregan, Berlin - face the facts, Berlin - NadaSouvenir, Zürich - Naoko Ogawa, Berlin - König Walter, Berlin - Veronika Bjarsch, New York - Bitten Stetter, Hamburg - Jutta Südbeck, Berlin

THE THIRD THEME - TINGELTANGEL - A Honky-Tonk-Stroll down the whoopee

Apr-May 2009

Ladies and Gentleman, welcome everyone, come in and enjoy the spectacular!
Without further ado, please welcome the zeitgeist-circus of fashionable and colourful-clownish freaks and brand new attractions! We present design-tamers, knife-throwing silhouette-tailors and impulsive magicians.

Step right up, sit right down in our circus tent full of funny blockbusters from bumper cars to megadrome, from trapeze artists to fire eating snake-charmer. This Tingeltangel juggles ferris wheels and circus horses, dances on the high wire with the ballerina and hits the high striker right through the roof. The visitors will be thrilled by design attractions, style-acrobats, by the bizarre and the odd.

Sensations, Attractions, Mutations. Experience our fantastic atmosphere with unbelievable creation-gladiators, multi-talents in any imaginable aesthetic-acrobatic facets.

Triumphant on stage or being upstaged - who will win the stylish jackpot?

The zoo-directors

of FITTING FORWARD, Bitten Stetter and Jutta Südbeck, who revive new theme-worlds in a two-monthly-rhythm within the room-in-room-installation of Arne Klaskala, based on the concept of FITTING TALES, go on the run with sheer fun, lark about in the mix-up of urban and rural fair-entertainment, the fun-fair.

The travelling people and the ever-changing playhouse get to be the inspiration, the honky-tonk stroll down the whoopee becomes an event and the humorous acts, the ballet-shows, the human giants and the Lilliputians, the lady-orchestra next to the chair-o-plane, the exciting journey through the haunted house and the fortune-teller-tent fill the pool of ideas.
Daring and free of vertigo the two lead into this theme-world, present selected style-acrobats and let coloured-way-out bumper-car-circus-dreams become reality.

The Style-acrobats

Odeur, Schweden - Minna Palmqvist, Stockholm - Niconé, Berlin - vanbery Lausanne - saymyname, Portugal - Starbeit, Berlin - Starstyling, Berlin - Aleksandra Wisniewska, Lausanne - FIN, Oslo - dessert, Zürich - Stephanie Simek, Portland - Tatty Devine, London - Prodotyp, Berlin - Keregan, Berlin - face the facts, Berlin - NadaSouvenir, Zürich - Naoko Ogawa, Berlin - König Walter, Berlin - Veronika Bjarsch, New York - Bitten Stetter, Hamburg - Jutta Südbeck, Berlin

Urbansinn

Donnerstag, 25. Juni 2009


DAS ZWEITE THEMA – URBANSINN – GroßstadtNEUrotik im Metropolenmassiv
Feb-Mär 2009

Das Metropolenmassiv

Das Metropolenmassiv, im Herzen von FITTING FORWARD, besteht aus Anonymität, An- und Normalität, Identitätslust und –verlust. Die Farbwelt von buntgrau bis asphaltneon ballt sich im sortierten Chaos an den Wänden, Skyscraper und Passanten geben sich wankelmütig laut, mal dezent vorlaut und oftmals aufdringlich leise. Warnzeichen, von rätselhaft bis technisch, blockieren Durchgänge und schockieren Straßenecken.

Dieses Designszenario rast durch Betonwände und überwacht und überrascht mit modischem Urbansinn. Ignoriert Farbampeln, bremst bei absurder Avantgarde und überfährt und markiert großstädtische Designklischees. FITTING FORWARD als Metropolenmassiv, als Laboratorium der Moderne ist ein Ort für NEUrotische Stadtnormaden und masochistische Massenhasser. Kompensation durch Konsum, Vielfalt, Angebot, Hier ist was los, alles NEU, multifunktionell und multikulturell, schnelllebig und leichtfüßig, kalte Wärme und warme Kälte, Verdichtung von Interessensgemeinschaften und Ballungsgebiete der Beschleunigung. Der Urbansinn!

Die NEUrotischen Stadtplaner

von FITTING FORWARD, Bitten Stetter und Jutta Südbeck, die im zweimonatigen Rhythmus in der Raum-in-Raum–Installation von Arne Klaskala, aufbauend auf dem Konzept von FITTING TALES, vorlaut und dreist Themenwelten zum Leben erwecken. NEUrotisch machen die Beiden Unsichtbares sichtbar und Ungesehenes sehenswert.  Sie anonymisieren Persönliches und personifizieren Anonymes. Sie zeigen was sie zum Anhalten treibt bei täglichen Irr- und Ur-Bahn-Fahrten durch den Großstadtstau. Mal treffen sie Urbanisten die durch Betonwände rasen, mal überqueren sie radikal Stil- und Geschmackskreuzungen – doch aufgepasst, sie steigen ausschließlich in die Eisen wenn ihnen Unerwartetes begegnet. Mit ihrem Spür- und Urbansinn belästigen und betören sie mit geballtem Gestaltungslärm Passanten und lassen es im Metropolendesignmassiv ordentlich krachen. Es ist ein Aufruf zum modischen Amoklauf!

Die urbansinnigen Bewohner

die das Metroplenmassiv aus allen Blickwinkeln beleuchten und überwachen sind: Skyward – Göteburg bewegt sich in Fluchten, Starstyling – Berlin reflektiert im Chaos, Majaco – Berlin windet sich durch Stadtstoffbahnen, ThomasE. creations – Amsterdam verschließt sich ein und aus, Boessert.Schorn – Berlin verflechtet sich im Grossstadtdickicht, vonWedel&Tiedeken – Berlin strickt Ordnung ins Gewirr und Butterflysoulfire – Berlin „karo-isiert“ und zeigt Verknöpfungen auf. Bernadette Deddens – London legt Stadtprofile Passanten um den Hals. Vlad Nanca – Bukarest bringt geballte Überwachung und Faltplatte – Berlin knickt mal links und mal recht ab. Währendessen trifft Prodotyp – Berlin auf mobilen Lösungen, die einem um den Hals hängen. Vibe Haersloef – Dänemark und Peter Müller – Zürich kneifen derweilen metropolentolerant gerne mal ein Auge zu, denn Formfieber – Kassel bringt Schliff in das Massiv. Parallel schneidet Bitten Stetter – Hamburg Ballungsgebiete und Stilkreuzungen während Jutta Südbeck – Berlin, gleich um die Ecke, Verdichtungen verkabelt, bevor sie textile Plakatwände überklebt.

Ein Stockwerk drüber geometrisiert lauthals Odeur – Stockholm die Tragbarkeit und Anna Marschke – Hamburg greift der Konsumhilfe in die Tasche. Concrete Hermit – London nimmt städtebauliche Maßnahmen vor und gegenüber hat Linda Kostowski – Berlin schon die Uhr verstellt unabhängig von Lara Torres – Portugal die Ihre Zeit archiviert und über allem okkupiert Katja Musenberg – Hamburg mit Geschwindigkeit und Ordnung das Chaos in dem hochglanz-lackierten Kurzzeit-Metropolenmassiv von Arne Klaskala.

THE SECOND THEME – UrbanInsanity – the neurotic metropolis-massif
Anonymity, Abnormality and Normality, Identity-lust and -loss is the current city-map for FITTING FORWARD. Being haunted we are following our urban odyssey through the metropolis-traffic-jam.
This design-scenario dashes through concrete walls, hides in remote tunnels, crosses urban style-junctions, ignores colour-lights, brakes for avant-garde and knocks over all design-stereotypes.
FITTING FORWARD as as a laboratory of modernity. A place of compression and speeding-up.
Disguise-costumes, urban camouflage or luminous colour battles.
This is our call for a fashionable rampage.