Archiv für den Monat Juni 2009

Darwin’s World

Freitag, 26. Juni 2009


Darwin´s world – auf der Suche nach Hans im Glück

Juni-Juli-August 2009

Wir sind Hans auf seiner Wanderschaft ins Glück und zeigen nach Darwin die Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion. Links und rechts am Wegesrand spalten sich Arten und Weisen in der Diversität des Lebens und des Seins.

„Hans“ sprach der Herr ‘du hast mir treu gedient, wie der Dienst war, so soll der Lohn sein’, und gab ihm ein Stück Gold – so groß wie sein Kopf. Doch was ist ein Kopf voll Gold wenn man reiten kann und nicht laufen muss und was ist ein Pferd wenn man eine Kuh haben kann. Wir haben lieber das was andere haben und noch mehr.

Was hat Hans, was Franz nicht hat? Oder hat Franz was, was Hans nicht hat? Und wenn Hans das hat was Franz nicht hat, kann Franz das Selbermachen, nachahmen, aufholen oder hat Franz eh was Neues, was Besseres. Das Beste. Zählt die Leistung, das Talent? Ist der Weg das Ziel und wo geht er lang? Müssen wir Talente sammeln wie Vielfliegerpunkte um unseren Managerbonus zu bekommen? Ist Wandelbar gleich Wunderbar oder umgedreht?

Die Feldforscher

von FITTING FORWARD, Bitten Stetter und Jutta Südbeck, die im dreimonatigen Rhythmus in der Raum-in-Raum–Installation von Arne Klaskala, aufbauend auf dem Konzept von FITTING TALES, vorlaut und dreist Themenwelten zum Leben erwecken, betreiben in dieser Themenwelt Feld-, Held- und Weltwiesenforschung, suchen nach dem Glück, betrachten Parallelwährungen, bewerten und wehren sich gegen Werte, Währungen, wertvoll Wertloses und tauschen den Gewinn ein gegen die „Eierlegende Wollmilchsau“.

Die Weltwirtschaftskrise mit all ihren grotesk gravierenden, nachdenklich nachhaltigen und engagiert angstschaffenden Facetten wird zur Inspiration und ist segenreich reinigender Hoffnungsträger für improvisiertes, innovatives und neugedachtes Denken. Der Eigenbau wird zur Marke, Do it yourself zur Strategie, Unfertiges wird zur Methode und der Fehler zum Prinzip. Protzen wird zum No-Go und verhalten Gehaltvolles zum Must-Have. Die beiden Talentsammler nehmen den Jammerlampen in die Hand und wischen die wirtschaftswahnsinnig prognostizierte Depression mit Querdenken, Postoptimismus und Galgenhumor weg.

Die seltenen Exemplare

Auf Forschungsreise mit Hans durch Darwin´s World wandern die beiden durch Täler und Hochkulturen und entdecken ungesehene vergnügliche seltsame Exemplare am Wegesrand der Diversität: florale und faunale Mutationen von Donna Wilson - London, entwertet wertvolle Geldpakete und Fakes von Azumi and David - London,  märchenhafte  Mädchenträume von Fin - Oslo, liebevoll naturalistische Shirts von Komana - London, kleidsame Rückbesinnungen von Piia Hänninen -Helsinki, multifunktionale Lebenshilfen von Poor – Warschau, verquerte Männerfantasien von Julia&Ben - Berlin, perfekt Gepatchtes von Huihui - Hamburg, Imitationen der Wirklichkeit von Foldpaper - Zürich, archiviertes Blattgold von Adam and Eve - Genf, dressierte Herrentiere von Peter Müller - Zürich, traditionell Neues von Birte Hennigsen - Hamburg, blumige Gedanken von van bery - Lausanne, Währungsarchive von affolter/de beaufort – Zürich,  Egomanie von ulrikegestalten – Berlin , kulturell versticktes von Mundi – Island, Zehenträger von Anna Heuger – Hamburg, als Begleitungshilfe für die Wanderschaft, Kleingroßigkeiten von Jutta Südbeck - Berlin, ungesteuert Aussteuerndes von Bitten Stetter - Hamburg und Illustrativ erzählendes von Paul Steen - Stockholm

Und siehe da, plötzlich wird ungewöhnlich Kleinlautes laut.


Darwin´s world – in search of “Hans im Glück”

June-July-August 2009

We are Hans on his tramp to luck and show according to Darwin the adaptation to the biotope via variation and natural selection. To the left and to the right of the roadside manner and method are splitting in diversity of life and being.

„Hans“, said the Master „you served me faithfully, and as was the service though shall be the wage“ and gave him a chunk of gold – the size of his head. But what is a head full of gold if you can go on horseback instead of walking and what is a horse if you can have a cow. We prefer to have what the others have and even more.

What has Hans that Franz hasn’t got? Or has Franz what Hans hasn’t got? And if Hans has what Franz doesn’t have, can Franz create it himself, imitate, catch up or does Franz anyhow have something new, something better? The Best. Does achievement count, or talent? Is the journey the reward and where does it go along? Should we collect talents like mileage in order to achieve the manager bonus? Is convertible the same as incredible or reversed?

The researchers

of Fitting Forward, Bitten Stetter and Jutta Südbeck, run in this theme-world a field-, hero- and world- research, consider parallel-currencies, search for luck, evaluate and resist values, valuta, valuably valueless ness and swap the prize against the “Eierlegende Wollmilchsau”.

The world-financial crisis with all its grotesque seriously, thoughtful sustainable and engaged fear-producing facets is the inspiration and  beneficial cathartic carrier of hope for improvised, innovative and newly thought thinking.

Self-construction becomes a brand, do-it-yourself a strategy, Unfinished turns to method and mistakes to principle.
Swanking becomes a No-Go and retained richness in contents a must-have. The two talent-collectors take the sissy into their hands and mop away the economic-insane-forecasted-depression with lateral thinking, post-optimism and gallows humour.

The rare specimen

On expedition with Hans through Darwin´s world the two curators are wandering through valleys and high crop and discover unsighted pleasurable odd specimen along the road side of diversity:
floral and faunal mutations of Donna Wilson-London, devaluated valuable moneypacks and fakes from Azumi and David - London, fairylike girls dreams from FIN - Oslo, caring naturalistic shirts from Komana - London, dressed self-reflection by Piia Hänninen -Helsinki, multifunctional life-aid by Poor - Warsaw, wrong-headed mendreams by Julia&Ben - Berlin, perfectly patched from Huihui - Hamburg, imitations of reality by Foldpaper - Zurich, archived gold leafs by Adam and Eve - Geneva, drilled primates by Peter Müller - Zurich, traditionally new by Birte Hennigsen - Hamburg, bloomy thoughts by van bery – Lausanne, curreny-archives by affolter/de beaufort – Zurich, egomania from ulrikegestalten – Berlin, culturally stitched by Mundi – Iceland, toe-carriers by Anna Heuger – Hamburg, as escort-aid for the wanderings, smallgrandness by Jutta Südbeck - Berlin, uncontrolled influences by Bitten Stetter - Hamburg and illustrative narratives by Paul Steen – Stockholm.

TingelTangel

Donnerstag, 25. Juni 2009

DAS DRITTE THEMA - TINGELTANGEL - Ein Bummel über den Rummel

Apr-Mai 2009

Manege frei für den Zeitgeistzirkus aus modischen und bunt clownesken Miss- und Brandneugeburten. Wir zeigen Designdompteure, messerwerfende Silhouettenschneider und detailverliebte Taschenspieler.
Hereinspaziert, hereinspaziert in das Zirkuszelt voll aus lustigen Kassenschlagern vom Autoscooter bis hin zum Megadrom, vom Tanzmariechen bis zur feuerschluckenden Schlangenfrau.
Dieses Tingeltangel jongliert zwischen Riesenrad und Zirkuspferd, balanciert zwischen Primaballerina und Hau den Lukas und verzaubert den Besucher mit Designattraktionen, Styleakrobaten, Skurrilem und Groteskem.
Sensationen, Attraktionen, Mutationen. Wer will noch mal, wer hat noch nicht und erleben Sie unsere fantastische Atmosphäre mit unfassbaren Gestaltungsgladiatoren, Multitalente in allen nur denkbaren ästhetisch akrobatischen Facetten.
Schaustellen oder Showstehlen, wer zieht den stylischen Hauptgewinn?

Die Zirkusdirektoren

von FITTING FORWARD, Bitten Stetter und Jutta Südbeck, die im zweimonatigen Rhythmus in der Raum-in-Raum-Installation von Arne Klaskala, aufbauend auf dem Konzept von FITTING TALES, vorlaut und dreist Themenwelten zum Leben erwecken, begeben sich mit Jux und Dollerei in das Handgemenge von städtischer und dörflicher Volksfestunterhaltung, dem Jahrmarkt.

Das „fahrende Volk” und das „reisende Theater” werden zur Inspiration, der Bummel über den Rummel wird zum Ereignis und die humoristischen Einlagen, die Ballett-Shows, die Riesenmenschen und die Liliputanershows, das Damenorchester neben dem Kettenkarussell und die Geisterfahrt durch das Wahrsagerzelt werden zum Ideenpool.
Waaghalsig und höhenangstfrei führen die Beiden in eine Themenwelt, zeigen ausgewählte Stylakrobaten und lassen bunt-schräge Autoscooter-Zirkusträume Wirklichkeit werden.

Die Styleakrobaten

Odeur, Schweden - Minna Palmqvist, Stockholm - Niconé, Berlin - vanbery Lausanne - saymyname, Portugal - Starbeit, Berlin - Starstyling, Berlin - Aleksandra Wisniewska, Lausanne - FIN, Oslo - dessert, Zürich - Stephanie Simek, Portland - Tatty Devine, London - Prodotyp, Berlin - Keregan, Berlin - face the facts, Berlin - NadaSouvenir, Zürich - Naoko Ogawa, Berlin - König Walter, Berlin - Veronika Bjarsch, New York - Bitten Stetter, Hamburg - Jutta Südbeck, Berlin

THE THIRD THEME - TINGELTANGEL - A Honky-Tonk-Stroll down the whoopee

Apr-May 2009

Ladies and Gentleman, welcome everyone, come in and enjoy the spectacular!
Without further ado, please welcome the zeitgeist-circus of fashionable and colourful-clownish freaks and brand new attractions! We present design-tamers, knife-throwing silhouette-tailors and impulsive magicians.

Step right up, sit right down in our circus tent full of funny blockbusters from bumper cars to megadrome, from trapeze artists to fire eating snake-charmer. This Tingeltangel juggles ferris wheels and circus horses, dances on the high wire with the ballerina and hits the high striker right through the roof. The visitors will be thrilled by design attractions, style-acrobats, by the bizarre and the odd.

Sensations, Attractions, Mutations. Experience our fantastic atmosphere with unbelievable creation-gladiators, multi-talents in any imaginable aesthetic-acrobatic facets.

Triumphant on stage or being upstaged - who will win the stylish jackpot?

The zoo-directors

of FITTING FORWARD, Bitten Stetter and Jutta Südbeck, who revive new theme-worlds in a two-monthly-rhythm within the room-in-room-installation of Arne Klaskala, based on the concept of FITTING TALES, go on the run with sheer fun, lark about in the mix-up of urban and rural fair-entertainment, the fun-fair.

The travelling people and the ever-changing playhouse get to be the inspiration, the honky-tonk stroll down the whoopee becomes an event and the humorous acts, the ballet-shows, the human giants and the Lilliputians, the lady-orchestra next to the chair-o-plane, the exciting journey through the haunted house and the fortune-teller-tent fill the pool of ideas.
Daring and free of vertigo the two lead into this theme-world, present selected style-acrobats and let coloured-way-out bumper-car-circus-dreams become reality.

The Style-acrobats

Odeur, Schweden - Minna Palmqvist, Stockholm - Niconé, Berlin - vanbery Lausanne - saymyname, Portugal - Starbeit, Berlin - Starstyling, Berlin - Aleksandra Wisniewska, Lausanne - FIN, Oslo - dessert, Zürich - Stephanie Simek, Portland - Tatty Devine, London - Prodotyp, Berlin - Keregan, Berlin - face the facts, Berlin - NadaSouvenir, Zürich - Naoko Ogawa, Berlin - König Walter, Berlin - Veronika Bjarsch, New York - Bitten Stetter, Hamburg - Jutta Südbeck, Berlin

Urbansinn

Donnerstag, 25. Juni 2009


DAS ZWEITE THEMA – URBANSINN – GroßstadtNEUrotik im Metropolenmassiv
Feb-Mär 2009

Das Metropolenmassiv

Das Metropolenmassiv, im Herzen von FITTING FORWARD, besteht aus Anonymität, An- und Normalität, Identitätslust und –verlust. Die Farbwelt von buntgrau bis asphaltneon ballt sich im sortierten Chaos an den Wänden, Skyscraper und Passanten geben sich wankelmütig laut, mal dezent vorlaut und oftmals aufdringlich leise. Warnzeichen, von rätselhaft bis technisch, blockieren Durchgänge und schockieren Straßenecken.

Dieses Designszenario rast durch Betonwände und überwacht und überrascht mit modischem Urbansinn. Ignoriert Farbampeln, bremst bei absurder Avantgarde und überfährt und markiert großstädtische Designklischees. FITTING FORWARD als Metropolenmassiv, als Laboratorium der Moderne ist ein Ort für NEUrotische Stadtnormaden und masochistische Massenhasser. Kompensation durch Konsum, Vielfalt, Angebot, Hier ist was los, alles NEU, multifunktionell und multikulturell, schnelllebig und leichtfüßig, kalte Wärme und warme Kälte, Verdichtung von Interessensgemeinschaften und Ballungsgebiete der Beschleunigung. Der Urbansinn!

Die NEUrotischen Stadtplaner

von FITTING FORWARD, Bitten Stetter und Jutta Südbeck, die im zweimonatigen Rhythmus in der Raum-in-Raum–Installation von Arne Klaskala, aufbauend auf dem Konzept von FITTING TALES, vorlaut und dreist Themenwelten zum Leben erwecken. NEUrotisch machen die Beiden Unsichtbares sichtbar und Ungesehenes sehenswert.  Sie anonymisieren Persönliches und personifizieren Anonymes. Sie zeigen was sie zum Anhalten treibt bei täglichen Irr- und Ur-Bahn-Fahrten durch den Großstadtstau. Mal treffen sie Urbanisten die durch Betonwände rasen, mal überqueren sie radikal Stil- und Geschmackskreuzungen – doch aufgepasst, sie steigen ausschließlich in die Eisen wenn ihnen Unerwartetes begegnet. Mit ihrem Spür- und Urbansinn belästigen und betören sie mit geballtem Gestaltungslärm Passanten und lassen es im Metropolendesignmassiv ordentlich krachen. Es ist ein Aufruf zum modischen Amoklauf!

Die urbansinnigen Bewohner

die das Metroplenmassiv aus allen Blickwinkeln beleuchten und überwachen sind: Skyward – Göteburg bewegt sich in Fluchten, Starstyling – Berlin reflektiert im Chaos, Majaco – Berlin windet sich durch Stadtstoffbahnen, ThomasE. creations – Amsterdam verschließt sich ein und aus, Boessert.Schorn – Berlin verflechtet sich im Grossstadtdickicht, vonWedel&Tiedeken – Berlin strickt Ordnung ins Gewirr und Butterflysoulfire – Berlin „karo-isiert“ und zeigt Verknöpfungen auf. Bernadette Deddens – London legt Stadtprofile Passanten um den Hals. Vlad Nanca – Bukarest bringt geballte Überwachung und Faltplatte – Berlin knickt mal links und mal recht ab. Währendessen trifft Prodotyp – Berlin auf mobilen Lösungen, die einem um den Hals hängen. Vibe Haersloef – Dänemark und Peter Müller – Zürich kneifen derweilen metropolentolerant gerne mal ein Auge zu, denn Formfieber – Kassel bringt Schliff in das Massiv. Parallel schneidet Bitten Stetter – Hamburg Ballungsgebiete und Stilkreuzungen während Jutta Südbeck – Berlin, gleich um die Ecke, Verdichtungen verkabelt, bevor sie textile Plakatwände überklebt.

Ein Stockwerk drüber geometrisiert lauthals Odeur – Stockholm die Tragbarkeit und Anna Marschke – Hamburg greift der Konsumhilfe in die Tasche. Concrete Hermit – London nimmt städtebauliche Maßnahmen vor und gegenüber hat Linda Kostowski – Berlin schon die Uhr verstellt unabhängig von Lara Torres – Portugal die Ihre Zeit archiviert und über allem okkupiert Katja Musenberg – Hamburg mit Geschwindigkeit und Ordnung das Chaos in dem hochglanz-lackierten Kurzzeit-Metropolenmassiv von Arne Klaskala.

THE SECOND THEME – UrbanInsanity – the neurotic metropolis-massif
Anonymity, Abnormality and Normality, Identity-lust and -loss is the current city-map for FITTING FORWARD. Being haunted we are following our urban odyssey through the metropolis-traffic-jam.
This design-scenario dashes through concrete walls, hides in remote tunnels, crosses urban style-junctions, ignores colour-lights, brakes for avant-garde and knocks over all design-stereotypes.
FITTING FORWARD as as a laboratory of modernity. A place of compression and speeding-up.
Disguise-costumes, urban camouflage or luminous colour battles.
This is our call for a fashionable rampage.

TalenTierT Opening

Donnerstag, 25. Juni 2009

The Making Of

Donnerstag, 25. Juni 2009

TalenTierT

Donnerstag, 25. Juni 2009

(Scroll down for english version)

TalenTierT – Der Zoo der EinzigARTigkeit

Dec 2008-Jan 2009

Das Programm

Die TalenTiere unterstehen dem Einzigartenschutz und leben mit Nasenbär-T-shirt und Elefantenpullovern, Dinosaurierketten, Papageienjacken, Tiffanykatzen und Muli-Tischen im Zoo der EinzigARTigkeiten. Dieser engagiert sich in nationalen und internationalen Absurditätenschutzprogrammen und öffnet seine Pfoten für wundersame TextilTiere und bissiges Design aus u.a. Frankreich, Großbritannien, Skandinavien, Rumänien und Deutschland, die sich durch den Besitzer mit Freude zähmen lassen werden.

Die Zoodirektoren

„Nur was Menschen kennen, können Sie lieben. Nur was Menschen lieben, werden sie schützen.“ Diese uralte Weisheit von Baba Dioum haben sich die Zoodirektoren Bitten Stetter und Jutta Südbeck des Zoos der EinzigARTigkeit zum Motto der ersten Themenwelt erkoren und einen einzigARTigen Weg gefunden, Designinteressierte für TalenTiere zu begeistern. Die Hauptaufgabe der zwei Direktorinnen ist der Design- & Artenschutz. Täglich verschwinden ungesehene und unbeachtete TalenTiere von unserer Erde auf Grund von saisonaler Schnelllebigkeit, Missachtung der Designqualität und Vernichtung der Design-Lebensräume.

Der Zoo der EinzigARTigkeit  versucht das  Sterben aufzuhalten. Mit speziellen Absurditätsprogrammen und wilden Raum- und Inszenierungsprojekten setzen sich die Beiden für die Rettung der bedrohten TalenTierarten ein. Bitten Stetter und Jutta Südbeck kämpfen im Besonderen für den Erhalt von bissigem und liebevollem internationalem Design und vermitteln Ihre Designlieblinge an neue Besitzer, die mit Begeisterung ihr neu erstandenes TalenTier zähmen wollen. Doch aufgepasst, der Zoo der EinzigARTigkeit agiert im Zweimonatsrhythmus und lässt alle unvermittelten TalenTiere im Dickicht der globalen Konsumkultur entschwinden.

Die  Schöpfer

Die Schöpfer der teilweise ironischen, detailverliebten und bissigen TalenTiere sind Designer aus aller Herren Länder, auf die die  Direktorinnen in den letzten Monaten aufmerksam geworden sind und die bereitwillig ihre  Kleidung, Accessoires und Produkte dem Zoo der EinzigArtigkeiten zur Verfügung gestellt haben, in der Hoffnung das ihr Design neue Lebensräume okkupieren wird.

Sweatshirtfüchse von aforest-design, Portugal,  Holzmulis von ding3000, Hannover,  Strickbastarde von Donna Wilson, London, Ledervögel von Esther Perbandt, Berlin, Nasenbär-T-Shirts von Irina Rohpeter, Hamburg, Silberkäfer von Made by Eugene, New York, Elefantenpullover von Louise Blanche, Schweiz, Satinfalter von Marcel Ostertag, München, Regenraben von Pelican Avenue, Antwerpen, T-Shirt-Ungeheuer von ShoboShobo, Frankreich, Furnierschwalben von Taschide, Offenbach, Plexihasen von Tatty Devine, London, Jerseywolf von the-t-shirt-issue, Berlin, Neonadler von Tjitske Hemkes, Niederlande, Taschentuchfarm von Sasha Haettenschweiler, Schweiz, Baumwolltuchhasen von Le.Sens, Hamburg, Seidenblaumeisen von Aleksandra Wisniewska, Lausanne, Stricktiger von Christa Michel, Zürich, Leinenwesen von third drawer down, Australien, Beutelviecher von wanderbags, New York, Kettenadler von Veronika Bjarsch, Berlin, Zierfischkleider von Goya Goya, Offenbach, Katzenkappen von Signe Emdal, Dänemark, Leseratten von Juka Katagiri, Japan, Aalschals von Prodotyp, Berlin, Aasgeier-kreisen-schon-Mobile von Style & Design, Zürich, Faselwesen von hundbaer, Berlin, Strickkarpfen von Nina Führer, Niederlande, Magnetflamingos von Jutta Südbeck, Berlin, Satinaras  von Bitten Stetter, Hamburg und  Zeichenmischkreaturen von Heliana Rotariu, Rumänien. 

 

TalenTierT – Zoo Of Uniqueness

Dec 2008-Jan 2009

Program

The „TalenTiere“ are gathered under the unique-species-program and live together with rainravens and elephantjumpers, dinosaurnecklaces, parrotjackets, tiffanycats and mulesideboards in the zoo of uniqueness. This zoo is engaged in national and international absurdity-protection-programs and opens its gates for wondrous textile-animals and snappy design from e.g. France, Great Britain, Scandinavia, Rumania and Germany.

The zoo-directors

„ In the end we will conserve only what we love. We will love only what we understand. We will understand only what we are taught.“

The zoo-directors Bitten Stetter and Jutta Südbeck of the zoo of uniqueness chose this ancient wisdom of Baba Dioum as their motto for the first theme-world and found a unique way of wowing design enthusiasts for their „TalenTiere“. The main task for the two directors is the design- and species-protection-program. On a daily basis unseen and uncared “TalenTiere” disappear from our earth due to seasonal rapidity, neglected design-quality and elimination of design-habitats. The zoo of uniqueness is trying to hold on to the deceasing. With special absurdity-protection-programs and wild space- and staging-projects the two are speaking up for the rescue of the threatened “talented animals”. 

Bitten Stetter and Jutta Südbeck are fighting especially for the preservation of snappy and detail-caring international design and arrange new owners for their design-favourites, owners that will be thrilled to domesticate their newly purchased “TalenTier”. But watch out, as the zoo of uniqueness acts in a two-month-rhythm and all the unarranged “TalenTiere” will vanish again in the thicket of global consumer-culture.


The creators

The creators of these partly ironic, detail-caring and snappy “TalenTiere” are designers from around the world, whose work grabbed the attention of the zoo-directors in the last months and who willingly provided their fashion, accessories and products to the zoo of uniqueness, hoping to find new habitats for their design.

 

sweatshirtfoxes of aforest-design, Portugal, wooden-mule of ding3000, Hannover,  knitted-bastards of Donna Wilson, London, leatherbirds of Esther Perbandt, Berlin, coati-T-Shirts of Irina Rohpeter, Hamburg, silverbugs of Made by Eugene, New York, elephantjumpers of Louise Blanche, Switzerland, satin-butterflies of Marcel Ostertag, Munich, rainraven of Pelican Avenue, Antwerpen, T-Shirt-monsters of ShoboShobo, France, veneer-swallows of Taschide, Offenbach, plexi-rabbits of Tatty Devine, London, jersey-wolf of the-t-shirt-issue, Berlin, neon-eagle von Tjitske Hemkes, Netherlands, handkerchief-farm of Sasha Haettenschweiler, Switzerland, cottonscarf-rabbits of Le.Sens, Hamburg, silk-tomtits of Aleksandra Wisniewska, Lausanne, knitted-tiger of Christa Michel, Zurich, linen-creatures of third drawer down, Australia, pouch-critters of wanderbags, New York, chain-eagle of Veronika Bjarsch, Berlin, ornamental-fish-dresses of Goya Goya, Offenbach, catcaps of Signe Emdal, Denmark, Eelscarfs of Prodotyp, Berlin, circling-vultures-mobile of Style & Design, Zurich, drivelcreatures of hundbaer, Berlin, knitted-carps of Nina Führer, Netherlands, magnet-flamingos of Jutta Südbeck, Berlin, satin-macaws of Bitten Stetter, Hamburg and  mixed-drawn-creatures of Heliana Rotariu, Romania.

FITTING FORWARD

Samstag, 06. Juni 2009

DAS KONZEPT - Story Telling, Art and Design

FITTING FORWARD ist der neue Hamburger Concept-Store in dem Bitten Stetter & Jutta Südbeck vorlaut zeigen wovon man leise hört.

FITTING FORWARD als Raum-in-Rauminstallation des Künstlers Arne Klaskala überrascht und irritiert durch Unerwartetes. Ecken und Kanten verschieben Perspektiven, tiefschwarz lackierte Oberflächen lassen eintauchen in wechselnde Zeichen. Zeichnungen verflüchtigen sich, Illustrationen perlen ab.

Das begehbare dreidimensionale Skizzenbuch bringt den Besucher außer Balance.

FITTING FORWARD hört auf Zeitgeistgeräusche, modische Trendtöne, Gesellschaftsklänge und Subkulturstimmen und lebt von der limitierten und fokussierten Auswahl von ungewöhnlichen, schönen, vergnüglichen und übermütigen Dingen.

FITTING FORWARD selektiert und pickt zukunftweisend avantgardistisches Design internationaler Gestalter heraus. Netzwerkfäden werden gesponnen, Thementeppiche gewebt und zu einem spannungsvollen Ganzen kombiniert. Die vorlauten Kleidungsstücke, Accessoires und Produkte zwinkern verschmitzt mit einem stylischen Ohrenwackeln und erzählen Zeitgeistgeschichten.

FITTING FORWARD präsentiert sich im temporären Gewand und wechselt im Zweimonatsrhythmus seine Raumkunst, Mode, Produkte und Accessoires. Vorlaute Styles poppen auf und entschwinden. Wer nicht zugreift, verpasst limitierte Auflagen, Auswahlen und themenbezogene Spezialeditionen. Denn Designer und Künstler drehen nur kurzweilig lärmend auf und verhallen lautleise bis der nächste Themensturm durch neue Gestalter anklingt, und wie ein Tinnitus den Weltenbummler modisch über zwei Monate begleitet.

FITTING FORWARD, der Concept-Store, geht Hand in Hand mit FITTING TALES, der textilen Publikation von Bitten Stetter. Designinhalt & Rhythmus ticken auf gleicher Frequenz. Das modische Konzentrat und die eigene Sicht auf die Themenwelten wandern in die „Box” (www.bittenstetter.com) und werden als fabelhaft kleidsame Geschichten per Abonnement und mittels anderer Galerien und Shops in die reale Welt getragen.

FITTING FORWARD reflektiert aktuelle Gestaltungsprozesse, stürmt unangepasst voran, macht Fühlbares hörbar und Hörbares sichtbar und sorgt so lauthals für internationales Ohrensausen.

FITTING FORWARD startet am 1. Dezember 2008 und zeigt die erste Themenwelt im Zusammenspiel mit Illustration und Konzept. Ohren gespitzt, Augen geöffnet, denn jetzt kann der Besucher sich erstmals irritieren lassen, kommenden Trendtönen lauschen und einen ersten Blick auf die ab Dezember startenden Designwelten erhaschen.